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Das vierteljährlich erscheinende Mitgliederheft Am Wall beinhaltet kurze Beiträge zu Befestigungen aller Art, informiert über Termine, Aktuelles rund um den Verein und präsentiert ausgewählte Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt. Das Heft ist für Mitglieder kostenlos.

Bezugspreis für Nichtmitglieder pro Einzelheft
Nummern 16-39 2,50 €
Nummern 40ff. 3,50 Euro

Inhaltsverzeichnis der Hefte 1-50 (Autor: Oliver Zauzig) PDF

Inhaltsverzeichnis der Hefte 21-81 (Autor: Peter Schwöbel) PDF

Drohnen im Bunker

Text und Bilder: R. Krug und C. Liske

„Drohne von Patriot-Rakete abgeschossen!“ war im März in den Nachrichten zu lesen. Hierbei handelte es sich nicht um eine militärische, sondern um eine handelsübliche Drohne. Wir hoffen aber, dass hier keine Drohne eines Festungsforschers abgeschossen wurde. Das Thema Drohnen wurde zuletzt des Öfteren in den Nachrichten diskutiert. Dieses führte in Deutschland zu einigen Diskussionen in der Politik und zu Gesetzesanpassungen.

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Ein deutsches Bunkerdorf in den Niederlanden

Text und Bilder: M. Holtmann

Die Umgebung der niederländischen Kleinstadt Vlissingen am Nordufer der Scheldemündung in der niederländischen Provinz Zeeland besitzt eine unglaubliche Vielzahl deutscher Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Sowohl an der Küste als auch im Binnenland finden sich die grauen Betonüberreste der Wehrmacht. Wer dabei etwas Besonderes sucht, dem sei empfohlen, die Schelde zu überqueren und sich in ein deutsches Dorf zu begeben, genauer gesagt in ein Bunkerdorf: den Stützpunkt Groede.

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Am Wall 98 - Das Präsidium arbeitet!

Text: F. Brouwers

Um einem verbreiteten Verdacht vorzubeugen: Das Präsidium des Studienkreises INTERFEST e.V. ist rund um das Jahr an 365 Tagen mit den Angelegenheiten der Mitglieder, Interessenten, Käufer und Wissbegierigen aus aller Welt gut beschäftigt. Es sind ja nicht nur Tagungen zu organisieren, Bibliotheken zu verpflanzen oder Steuererklärungen zu erstellen, sondern auch viele vereinsbezogene Kleinigkeiten zu bearbeiten. Zu solchem Tun werden regelmäßig auch Sitzungen einberufen, an denen alle gewählten Mitglieder der Vereinsführung teilzunehmen haben. Weil die aber deshalb oft schwierige Terminplanungen absprechen müssen, hat es sich bewährt, neben der eigentlichen Sitzung immer auch ein wenig Festungsprogramm ablaufen zu lassen. Carpe diem!

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Munaiz-Argüelles-Kanonen auf Menorca

Text und Bilder: Heinz Schramm

Wer sich gelegentlich mit spanischer Küstenartillerie und deren Geschützausstattung beschäftigt, dem werden sie vertraut sein; Munaiz-Argüelles Kanonen im Kaliber 15 cm. Originalbezeichnung: Canon de Acero de 15 centi-metros de Tiro rapido L/45. Die durch die Verwendung von Patronenmunition und geübte Bedienungsmannschaften erreichbare Kadenz von vier Schüssen pro Minute rechtfertigte zum Zeitpunkt der Einführung 1903 die Bezeichnung “Schnellfeuerkanone”. Die ballistische Leistung war eher mäßig; maximale Schussweite 13.700 m.

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Die Sicherungsstellung Nord:
Eine (fast) vergessene deutsche Verteidigungslinie in Dänemark



Text und Bilder M. Holtmann

Wer behauptet, der Atlantikwall sei die einzige deutsche Verteidungslinie in Dänemark, der übersieht, dass bereits im Ersten Weltkrieg deutsche Militärs eine Aufreihung von Artillerie- und Infanteriebefestigungen im Land errichteten. Diese sogenannte Sicherungsstellung Nord in Nordschleswig, nahe der damaligen Grenze zu Dänemark, sollte einen britischen Einmarsch von Norden in das Deutsche Reich verhindern. Heute sind die meisten Befestigungen dieser Linie verschwunden. Einige der Überreste habe ich während eines Urlaubs in der Region besichtigt. Der Beginn der Bauarbeiten für die Sicherungsstellung Nord (dän. Sikringsstilling Nord) fällt ins Jahr 1916, also mitten in den Ersten Weltkrieg. Gebaut wurdebis zum Ende des Krieges. In diesen zwei Jahren errichtete man zwischen der Nordseeinsel Rømø im Westen und der Gemeinde Hoptrup nahe der Ostseeküste ca. 900 Militäranlagen, darunter Artilleriebatterien, Infanteriepositionen, Schützengräben und Stacheldrahthindernisse. Die Länge der Verteidigungslinie betrug etwa 50 Kilometer. Daneben wurden an der Ostseeküste drei Marinegeschützstellungen installiert.

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Die „Nieuwe Hollandse Waterlinie“

Ein kurzer Bericht über eine Exkursion im März 2016 von M. Oehlrich

An einem sonnigen Samstag im März trafen sich 10 Mitglieder des CRIFA Köln in aller Frühe am Fort op de Ruigenhoekse Dijk nördlich von Utrecht. Die Organisation und Führung lagen in den Händen eines erfahrenen und weitgereisten holländischen Festungsforschers, der uns einige „Schätze“ seines Heimatlandes zeigen wollte.

Weiterlesen: Am Wall 95 - Die „Nieuwe Hollandse Waterlinie“

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